Zahnärztin
Elisabeth Schülke-Rarei
Praxis für Zahnheilkunde
und Schnarchtherapie
Dr. Rörig Damm 41
33102 Paderborn
Tel.: 05251 - 48787
Der Begriff "Apnoe" (gesprochen: Apnö) kommt aus dem Griechischem und bedeutet "Windstille". Die Schlafapnoe ist ein krankhafter Atemstillstand während des Schlafens. Allein in Deutschland leiden ca. 4 Millionen Menschen unter dieser lebensbedrohlichen Erkrankung.
Extrem lautes und unregelmäßiges Schnarchen ist in der Regel ein erster Hinweis auf eine obstruktive Schlafapnoe - das "krankmachende Schnarchen". Wer lauter als 38 Dezibel schnarcht (entspricht dem Geräuschpegel von leichtem Straßenverkehr), erkrankt viermal häufiger als "lautlose Schläfer". Dabei "sägen" nachts 12% der Schnarcher lauter als 55 Dezibel (dies entspricht der nächtlichen Geräuschgrenze im Freien!).
Im Extremfall kann ein Atemstillstand bis zu zwei Minuten andauern, Atemstillstände können bis zu 100 Mal pro Stunde auftreten. Im Gegensatz zum gesunden Schläfer mit 31% Tiefschlaf und 16% REM-Phase fehlt dem krankhaften Schnarcher mit nur 1% Tiefschlaf aktive Erholung für den gesamten Organismus.
Die zeitweiligen Atemstillstände entstehen durch völligen Verschluß der oberen Atemwege. Währenddessen wird die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn erheblich eingeschränkt, die Blutgaswerte werden massiv verändert und das Herz-Kreislauf-System wird sehr stark beansprucht.
Darauffolgende lebensnotwendige Weckreaktionen ("Arousal") bewahren zwar vor dem Ersticken, stören aber die nächtliche Erholung und die regenerative Wirkung des Schalfes. Die Betroffenen können sich am nächsten Morgen nicht an die zahlreichen Weckreaktionen erinnern, da sie nur sehr kurz sind.
Fast 95% der Menschen mit Schlafapnoe wissen nichts von ihrer Erkrankung. Gehören auch Sie dazu? Stellen Sie sich bitte einmal folgende Fragen:
Der Schweregrad der Schlafapnoe wird über die Anzahl und die Dauer der totalen Atemaussetzer definiert. Der Apnoe-Index (AI) kennzeichnet dabei die Zahl der gemessenen Atempausen, die 10 Sekunden oder länger andauern, pro Stunde:
Neben Apnoen gibt es auch Hypopnoen. Hierunter versteht man die Abnahme der Atemtiefe mit Senkung des Sauerstoffgehaltes im Blut. Ein Mittelwert aus allen registrierten Apnoen und Hypopnoen ergibt sich im Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI). Die Diagnostik der Schlafapnoe ist heutzutage fast immer ambulant möglich; zunächst bei einem Schlafmediziner, anschließend im Schlaflabor.
Bitte wenden Sie sich an uns, wir beraten Sie gerne.
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