Das menschliche Kiefergelenk

Zahnarzt-Praxis E. Schülke-Rarei, Paderborn

Mit Hilfe des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur können wir unseren Unterkiefer bewegen (z.B. Öffnen und Schließen des Mundes), Beissen und Kauen (auch Seitwärtsbewegungen).

Für eine gute Funktion ist das richtige Zusammenspiel von Gelenkköpfchen und -pfanne, der Gelenkzwischenscheibe (Diskus), dem Bandapparat, der Muskulatur und der Zähne erforderlich. Erst wenn Störungen, Schmerzen oder Geräusche auftreten (oder wenn die Kiefergelenksfunktion gestört ist), nehmen Sie ihr Gelenk (schmerzlich) wahr. Eine Bewegungseinschränkung kann eine Begleiterscheinung sein. In schweren Fällen können sogar Ohrengeräusche (Tinnitus) auftreten.

Mögliche Auslöser für Kiefergelenksprobleme

  • Störungen in der Verzahnung/Bisstörungen (z.B. durch Zahnfehlstellungen, zu hohen oder zu tiefen Füllungen/Kronen/Brücken/Prothesen, Zahnlücken im Seitenzahnbereich)
  • langandauernde Zahnbehandlungen
  • Operationen
  • Haltungsschäden mit Fehlbelastung der Schulter-Nacken-Region

Phänomen Zahnknirschen

Häufigste Ursache ist jedoch das stressbedingte nächtliche Knirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne. Um die Kiefergelenkbeschwerden zu beheben, muss häufig das gesamte Kausystem (Kiefergelenk, Muskulatur, Zähne) behandelt werden. Die gängigste Therapieform ist eine individuelle Kunsstoffschiene, die zu einer Entlastung des Kausystems führt.

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